Gran Canaria Klima

Die runde Insel Gran-Canaria inmitten des kanarischen Archipels verzaubert Urlauber jeden Tag von Neuem. Sie liegt, wie ihre Nachbarinseln näher am afrikanischen Kontinent – die Entfernung zu Europa beträgt über 1.200 Kilometer. Die Küste beeindruckt einerseits im Westen durch steile Klippen, anderseits im Südosten durch die berühmten Sandstrände.

Gran Canaria Klima

Der Norden von Gran-Canaria unterscheidet sich klimatisch stark vom Süden der Insel. Die Passatwinde aus nordöstlicher Richtung bringen der Insel teilweise starke Regenfälle. Sie ergießen sich an den Nordhängen und dringen bis in das Landesinnere hervor. Als Kontrast zum grünen, kühleren Norden steht der stark von Trockenheit geprägte Süden. Saharawinde verstärken die wüstenähnlichen Landschaften dieser Region. Die kühlen Meeresströmungen sorgen dafür, dass ständig eine leichte Brise weht und die Temperaturen selten über 27 Grad steigen.

Geografie

Gran-Canaria befindet sich zwischen den Inseln Teneriffa und Fuerteventura. Ihrer Entstehung nach ist sie drittälteste unter den Kanarischen Inseln. Vor circa 14 Millionen Jahren entwickelte sich durch am Meeresboden austretende Lava der erste Vulkanberg. Wahrzeichen der Insel ist der 1.813 Meter hohe “Roque Nublo”. Er ist nicht der höchste Berg auf Gran-Canaria, aber der bekannteste. Der markante Felsfinger an der Spitze des Berges ist von Weitem sichtbar. Felskletterer schätzen den “Roque Nublo” als anspruchsvollen Berg mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Die geografische Vielfalt Gran-Canarias spiegelt sich in Vegetation und Tierwelt wieder. Entsprechend der 14 Klimazonen gibt es zahlreiche Vogel- und Reptilienarten. Große Wirbeltiere fehlen auf Gran-Canaria. Der Lebensraum Meer bietet einen ebenso hohen Artenreichtum. Taucher können die Bekanntschaft von großen Meeresschildkröten, verschiedenen Rochen und kleineren Haien machen.

Bildquelle: Flickr.com/Karen V Bryan
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